19-jähriger hinter verschlossener Tür

Samstag, der 28. Februar 2015 – Ein 19-jähriger Mann beklagte sich in einem Telefonat mit seinem Bruder über Herzrasen und Unwohlsein. Als das Telefonat plötzlich abbrach, verständigte der Bruder die Rettungsleitstelle. Daraufhin wurden die Feuerwehr und der Rettungsdienst alarmiert.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) um 23:03 Uhr an der Einsatzstelle in Rulle-Ost ein. In der Wohnung des vermeintlichen Patienten brannte Licht, es öffnete jedoch niemand. Der Bruder des Anwohners hatte bereits mehrmals vergeblich versucht zu klingeln.

Während ein Trupp das Sperrwerkzeug an der Eingangstür vorbereitete, wurde ebenfalls nach offenen Fenstern und alternativen Zugangsmöglichkeiten zur betroffenen Wohnung im Obergeschoss Ausschau gehalten. Da die Eingangstür als einzige Möglichkeit verblieb und Gefahr für Leib und Leben anzunehmen war, gab der Einsatzleiter den Befehl zum Aufsperren der Tür. Dabei zerstörte man den Schließzylinder mittels eines Spezialwerkzeugs.

In der Wohnung konnte der junge Mann schnell ausfindig gemacht werden. Ein Feuerwehrmann mit Rettungsassistenten-Ausbildung kümmerte sich um die Erstversorgung des Patienten, solange der alarmierte Rettungstransportwagen (RTW) noch nicht eingetroffen war.

Kurz nach dem Löschgruppenfahrzeug (LF 8/6) traf auch der RTW an der Einsatzstelle ein. Der Patient wurde an den Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr baute ein Ersatzschloss in die Tür und rückte gegen 23:35 Uhr von der Einsatzstelle ab.

 

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