PKW-Brand in der Parkallee

Dienstag, der 30. November 2010 –  Am späteren Abend des heutigen Wintertages, wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr  zu einem Alarm in der Parkallee im Ruller Zentrum gerufen. Es wurden Flammen beobachtet, die aus dem Motorraum eines parkenden Autos austraten. Ein Passant rief daraufhin unter der bekannten Notrufnummer 112 die Feuerwehr zur Hilfe. 

 Wenige Tage nach dem ersten Adventswochenende und der erste Schnee liegt bei Minustemperaturen auf den Straßen. Die Freiwilligen aus Rulle können einen weiteren Einsatz verbuchen, jedoch entgegen aller Erwartungen nicht auf Grund der Glätte – ganz im Gegenteil sogar: Es brannte ein Auto in der Parkallee. Um 20:35 Uhr ging aufgrund dieses Geschehens bei der Leitstelle des Landkreises ein Notruf ein. Die Alarmierungskette endete wenige Sekunden später in der Kameradschaft der Feuerwehr Rulle mit dem Stichwort „PKW-Brand“.

Da zu diesem Zeitpunkt eine fünfköpfige Dienstbesprechung im Feuerwehrhaus stattfand, war es dem Tanklöschfahrzeug (TLF16/25) möglich, innerhalb von nur drei Minuten auszufahren sowie „Einsatzstelle an“ zu melden. Innerhalb dieser drei Minuten von der Alarmierung bis zum Eintreffen der Feuerwehr, gelang es der Halterin des Wagens, diesen Richtung Straße rollen zu lassen und somit ein angrenzendes Wohnhaus vor den Flammen zu schützen. Der Einsatzleiter stellte einen Brand in voller Ausdehnung aus dem Motorraum des Fahrzeugs fest, woraufhin er die sofortigen Löscharbeiten in Form eines Schnellangriffs unter Pressluftatemgeräten (PA) mit der Schaumpistole anordnete.

Um 20:40 Uhr traf Verstärkung durch das Löschgruppenfahrzeug (LF8) ein. Somit konnte eine rasche Betreuung der Geschädigten und des meldenden Passanten sichergestellt werden. Der auf der Wache bereits besetzte Mannschaftstransportwagen (MTW) wurde nicht mehr benötigt.
Nachdem die Flammen zurückgedrängt wurden, öffnete der Angriffstrupp die Motorhaube mit dem Blechreißer. Nun konnte der Brandherd verschäumt und die Autobatterie gesichert werden.  Gegen 20:44 Uhr meldete der Einsatzleiter den Funkspruch „Feuer aus“ an die Leitstelle. Es schlossen sich Aufräumarbeiten an, die unter anderem eine Fahrbahnreinigung und das Umfahren des gelöschten PKW auf einen Seitenstreifen beinhalteten. Im Anschluss konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Ab 21:26 Uhr (Einsatzabschluss) begaben sich alle zuvor ausgerückten Einsatzfahrzeuge zurück zum Feuerwehrhaus, wo sie von den insgesamt 15 anwesenden Kameraden neu bestückt und gesäubert wurden um für den nächsten Einsatz bereit zu stehen.