Brandmeldeanlage in Seniorenheim löst aus

Freitag, der 01. Februar 2013 – Zum Monatsanfang löste in Rulle eine Brandmeldeanlage (BMA) einen Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Rulle aus. Es brenne in einer Wohneinheit der örtlichen Seniorenresidenz, wobei bislang noch keine bestätigte Rauchentwicklung bei der Leitstelle Osnabrück eingegangen sei.

Nachdem die Alarmierung der Einsatzabteilung erfolgte, konnte schon nach kurzer Zeit das Ankommen an der Einsatzstelle gemeldet werden. Auf der Anfahrt rüsteten sich die Feuerwehrmänner bereits mit Atemschutzgeräten für den Innenangriff aus. Dabei kam auch die neue Atemschutzüberwachungstechnik in Form der Check-Box zum Einsatz.

Das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) und das Löschgruppenfahrzeug (LF8/6) kamen nahezu gleichzeitig an der Einsatzstelle an. Sie hatten die Einsatzstelle, wie eingeübt, auf zwei verschiedenen Routen angefahren, so dass der viel befahrene Stadtweg von der Einsatzstelle aus aufwärts und abwärts voll gesperrt werden konnte. 

In der Vergangenheit, ließ man dem Verkehr eine Spur frei, da es jedoch schon gehäuft zu Situationen gekommen ist, bei denen Einsatzkräfte auf Grund überhöhter Geschwindigkeiten und unachtsamen Autofahrern in Gefahr gebracht wurden, ist man jetzt auf die Variante mit Vollsperrung umgestiegen.

Nachdem nun die Fahrzeuge und Mannschaften an der Einsatzstelle angekommen waren, wurde unmittelbar eine erste Schlauchleitung zum Haupteingang des Gebäudekomplexes gelegt. Der Angriffstrupp stand mit einem C-Schlauchtragekorb und dem Schlauchpaket in Bereitstellung und wartete auf weitere Befehle. Diese kamen dann vom Einsatzleiter, der inzwischen die Einsatzstelle erkundet und mit der verantwortlichen Mitarbeiterin Rücksprache gehalten hatte:

Es handelte sich um einen Fall von sehr scharfem Anbraten. Die BMA löste aus, während ein Bewohner der Anlage sich etwas zum Essen zubereitete. Somit konnte die Wasserversorgung wieder abgebaut werden. Der Angriffstrupp rüstete sich ab und unterzog die eingesetzten Atemschutzgeräte den vorgeschriebenen Prüfungen. Die Einsatzstelle wurde an die Mitarbeiter übergeben und die Feuerwehr konnte abrücken.

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